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Stephanstag

Stephanstag 2017

Dienstag, 26. Dezember (KW 52), noch 11 Tage

Wie und warum wird der Stephanitag gefeiert?

Der Stephanitag wird am 26. Dezember begangen. Der Feiertag soll an das Martyrium des heiligen Stephanus, welcher sich der Überlieferung nach als Erster zu Jesus Christus bekannte, erinnern. In vielen Ländern ist der Zweite Weihnachtstag ein Feiertag. Doch meist nur in katholischen Ländern (wie z. B. der Schweiz oder Österreich) bzw. Regionen (z. B. Bayern) hat sich der Feiertagsname Stephanitag bzw. Stephanstag erhalten.

Entstehung Stephanitag: Gedenken an einen christlichen Märtyrer

Als kirchlicher Festtag wird der Stephanitag seit dem 5. Jahrhundert begangen, um den Heiligen Stefanus zu ehren. Der Märtyrer gehörte zu den Sieben Diakonen in Jerusalem, die sich um die Armen wie Witwen und Waisen kümmerten. Die Männer wurden von der Gemeinde gewählt, weil sie einen ausgezeichneten Ruf genossen und Weisheit besaßen. Stephanus selbst wird als ein Mann voll Kraft und Gnade beschrieben.

Als Evangelist wollte er den christlichen Glauben in Israel verbreiten. Doch seine Predigen brachten ihn vor Gericht. Seine Verteidigungsrede ist als längste Rede in der Apostelgeschichte der Bibel festgehalten und ein Bekenntnis zu Jesus Christus und damit zu Gott. Dennoch konnte seine Rede das hohe Gericht nicht umstimmen. Das Urteil lautete: Steinigung vor den Toren der Stadt. Noch im Todeskampf vergab Stephanus seinen Peinigern mit den Worten: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ Die Hinrichtung des Diakons bildete den Auftakt zur Christenverfolgung in Jerusalem. Ein gewisser Saulus nahm in diesem Kapitel der Bibelgeschichte eine unrühmliche Rolle ein. Er wandelte sich später allerdings zum Apostel Paulus.

Feierlichkeiten am Stephanitag

Der 26. Dezember wird sowohl von der römisch-katholischen Kirche, der lutherischen als auch der anglikanischen Kirche als Gedenktag für den heiligen Stephanus begangen. Da allerdings der Sonntag nach Weihnachten als Fest der Heiligen Familie die höhere Priorität genießt, entfallen die kirchlichen Feierlichkeiten zum Stephanitag, wenn der 26. Dezember auf einen Sonntag fällt.

Bräuche am Stephanitag

Der Tag wird meist ganz traditionell als Familientag begangen. Man besucht Eltern, Großelten, Verwandte und Freunde. Dabei werden vielfach noch Geschenke ausgetauscht.

In Oberösterreich konnte sich als Brauchtum erhalten, dass man am Stephanitag das mit Anis gewürzte Störibrot bäckt. Etwas rauer geht es beim sogenannten Stefani-Steinigen zu. Es handelt sich um archaische Trinkbräuche unter jungen Männern. Um dabei an die Todesumstände des Heiligen zu erinnern, legt die Dorfjugend einen Stein auf den Tresen.

In Kärnten und Teilen Bayerns wird der Brauch des Stefaniritts gepflegt. Dabei werden die Pferde am Stephanitag feierlich durch den Ort geführt und anschließend gesegnet. So wird Schutz und Gesundheit für die Rösser beim heiligen Stephanus erbeten.

Früher wurde in Finnland am „Tapaninpäivä“ eine Schlittenfahrt unternommen. Heute trifft man sich eher zum "Tapani"-Tanz in Restaurants.

Wissenswertes zum Stephanitag

  • Der Stephanitag ist regional auch unter den Namen Stephanstag bzw. Stephanustag bekannt.
  • In Irland heißt der 26. Dezember „Lá Fhéile Stiofáin“ (zu deutsch: Tag der Stephansfeier bzw. auf englisch: St. Stephen's Day). Es gibt aber auch noch einen Zweitnamen, der keinen kirchlichen Bezug hat: „Lá an Dreoilín“ (zu deutsch: Tag des Zaunkönigs/Schneekönigs).
  • In England und vielen anderen Ländern des Commonwealth wird der 26. Dezember als Boxing Day (zu deutsch: Geschenkschachtel-Tag) begangen.
  • Die griechisch-orthodoxe Kirche begeht den Stephanustag erst am 27. Dezember.

Wann und wo wird Stephanstag gefeiert?

Wann ist Stephanstag 2017?

Wann ist Stephanstag 2018?

Wann ist Stephanstag 2019?

26. DezemberDonnerstag (KW 52)Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Kroatien, Österreich, Schweiz, Slowakei

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