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Pessach

Pessach 2019

Samstag, 20. April (KW 16), noch 332 Tage

Wie und warum wird Pessach gefeiert?

Pessach ist ein Wallfahrtsfest und eines der bedeutendsten Feste der jüdischen Bevölkerung. Es findet im Frühling vom 15. bis 22. Nisan statt und dauert eine ganze Woche. Nisan ist der siebte Monat im jüdischen Kalender und entspricht März/ April im gregorianischen Kalender.

Der Begriff "Pessach" leitet sich vom hebräischen Wort für "zurückstoßen" oder "abprallen" im Sinne von "auslassen" oder "vorüberschreiten" ab. Damit wird auf das "Auslassen" jüdischer Häuser Bezug genommen, die aufgrund eines Schutzzeichens am Türrahmen vom Strafgericht des Gottes Israels verschont blieben. Dieser soll als letzte der Zehn Plagen einen Todesengel nach Ägypten gesandt haben, um dort die männlichen Erstgeborenen zu töten. Danach ließ der ägyptische Pharao die Israeliten aus Ägypten zurück nach Israel ziehen.

Bräuche zu Pessach

Pessach ist ein Familienfest, das von verschiedenen Bräuchen begleitet wird. So darf während der Zeit des Pessach nichts Gesäuertes gegessen oder oder im Haus gelagert werden. Darunter fallen Produkte aus Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel.

Vorbereitungen zu Pessach

Vor dem Fest wird das komplette Haus geputzt. Geschirr aus Glas wird drei Tage lang gewässert, Geschirr aus Eisen wie etwa Töpfe oder Besteck wird abgekocht. Einige Familien haben spezielles Geschirr nur für Pessach.

Sederabend

Am Vorabend findet in den Synagogen ein Abendgottesdienst statt, auf den ein großes Festmahl mit Angehörigen der Familie folgt. Dieses Mahl wird als "Seder" bezeichnet, was so viel wie "Ordnung" bedeutet. Der Name fußt auf den streng geregelten Ablauf dieses Festessens.

Während die Familie diverse Speisen mit symbolischer Bedeutung einnimmt, werden Bibelstellen aus der Pessach-Liturgie vorgelesen. Danach beginnt das eigentliche Festmahl. Dabei werden vier Becher Wein getrunken, die die Verheißungen Gottes symbolisieren: Dieser wollte die Israeliten aus Ägypten herausführen (1), erretten (2), erlösen (3) und als sein eigenes Volk annehmen (4). In einigen Familien kommt noch ein fünfter Becher Wein hinzu, der dem Propheten Elija gewidmet ist.

Jiskor-Gebet

Am letzten Tag des Pessach-Festes beten die Lebenden für die Verstorbenen das Jiskor-Gebet. Dabei sollen sie sich vor allem der Vergänglichkeit des Lebens und des eigenen Daseins bewusst werden. An dem Gebet nehmen jedoch nur Menschen teil, die bereits einen Elternteil oder gar beide verloren haben. Alle anderen verlassen für die Zeit des Gebets die Synagoge und kehren danach wieder zurück.

Wissenswertes zu Pessach

  • Liberale jüdische Familien reichen zum Sederabend noch symbolisch einen Becher Wasser für Mirjam, die Schwester Moses.
  • Gläubige sollen möglichst intensiv die Geschichte ihrer Vorfahren verinnerlichen, so als ob sie selbst aus Ägypten nach Isarel zurückgekehrt wären – dies soll den Zusammenhalt des Judentums stärken.
  • Pessach wird auch Passah oder Pascha genannt.

Wann und wo wird Pessach gefeiert?

Wann ist Pessach 2018?

31. MärzSamstag (KW 13)Israel
01. April -
06. April
Sonntag (KW 13) -
Freitag (KW 14)
Israel

Wann ist Pessach 2019?

20. AprilSamstag (KW 16)Israel
21. April -
26. April
Sonntag (KW 16) -
Freitag (KW 17)
Israel

Wann ist Pessach 2020?

09. AprilDonnerstag (KW 15)Israel
10. April -
15. April
Freitag (KW 15) -
Mittwoch (KW 16)
Israel

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